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2017 Nachlese im Signal Juni 2017

Veröffentlicht im Lions Signal vom 09. Juni 2017


Am 28. April 2017 fand zum 10. Mal das Förderpreis-Benefizkonzert des Lions Clubs Essen-Werethina statt. Aus den eingespielten Erlösen von rd. 20.000 € werden ab dem Wintersemester fünf Jahresstipendien von monatlich 300 € an Studierende vergeben.
Veröffentlicht im Lions Signal vom 09. Juni 2017

Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte das Engagement des Lions Clubs: „Die Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten ist eine ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Stadt. Sie steht für die Weiterbildung und Integration von besonderen Talenten. Und sie geht weit über eine finanzielle Förderung hinaus: Die Mitglieder des Lion Clubs Essen-Werethina bieten persönlichen Kontakt und helfen besonders den ausländischen Studierenden bei der Integration in ihr neues Umfeld.“

 

Seit 2008 hat der Lions Club 32 Studierende gefördert. Die aktuellen fünf Stipendiaten erhielten auf der Bühne vom Präsidenten des Lions Clubs, Martin Striewisch, und vom Rektor der Folkwang Universität der Künste, Prof. Andreas Jacob, Ihre Förderurkunden überreicht.

Als „Schubertiade“ werden Musikfestspiele, die sich hauptsächlich - aber nicht nur - mit Franz Schuberts Werk befassen, bezeichnet. Diese sind eine Mischung von freundschaftlichen Treffen und musikalischem Genuß. Es wurde und wird keineswegs nur ein klassisches Repertoire gepflegt. Nach der Musik oder in den Pausen wurde früher gegessen und getrunken. So war es auch diesmal bei der Schubertiade des Lions Clubs Essen-Werethina.

Souverän führte Prof. Till Engel als künstlerischer Leiter und Moderator des schönen Abends durch das Programm. Klaviermusik zwei- und vierhändig, Streichquartett , Lieder, Chöre, Musical wurden dem Publikum geboten.

Die Professoren Till Engel, Thomas Günther, Xaver Poncette spielten Schuberts romantische Klavierkonzerte. Die in Essen beheimateten „Mannheimer“ spielten das temperamentvolle Streichquartett in E-Dur. Ohne Lieder wäre eine Schubertiade undenkbar, Goethes Dichtung war für Schubert immer wieder Inspirationsquelle und kompositorische Herausforderung.

Die anschließende Leitung der Chöre und des Musicals „Goethe“ übernahmen die Professor(inn)en Patricia Martin, Michael Mills und Werner Schepp.

Das romantische Werk von Franz Schubert und der Ablauf des Abends wurden ohne Ausnahme gelobt. Das Publikum war begeistert.

Jürgen Welter