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Die Künstler

Till Engel
1951 in Basel geboren, studierte an der Hochschule für Musik Hannover bei Prof. Bernhard Ebert (Klavier) und Prof. Heinrich Sutermeister (Komposition).
1970 erhielt er den 1. Preis für die „beste Aufnahme des Jahres“ eines jungen Künstlers im Austauschpro-gramm ORTF-ARD. Ein Jahr später absolvierte er das Konzertexamen „mit Auszeichnung“ und gewann die Silbermedaille beim internationalen Wettbewerb in Genf. Bei Wilhelm Kempff und Alfred Brendel setzte er seine Studien fort und erarbeitete sich schon früh ein großes und vielseitiges Repertoire, welches neben dem Schwerpunkt Wiener Klassik und Schubert (CD der letzten Sonaten 1992) bis zur zeitgenössischen Musik reicht.

Das „Lexikon des Klaviers“ (Laaber-Verlag 2006) bezeichnet den Schweizer Pianisten als „Vertreter einer pianistischen Ästhetik, die intellektuelle Werkdurchdringung vor dem Hintergrund einer feinst abgestimmten Klanglichkeit in den Vordergrund stellt“.

Seit 1975 ist Till Engel Professor für das Hauptfach Klavier an der Folkwang Hochschule. Außerdem erteilt er regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland und nimmt an Wettbewerbsjurys teil. Konzertreisen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten ihn nach Nordamerika, in den vorderen Orient, durch ganz Europa und 2006 und 2007 nach China. Dabei konzertierte er auch als Solist mit renommierten Orchestern.

Thomas Hufschmidt
Als Musiker mit einem „...eigenständigen, ausdrucksfähigen Jazz-Ego...“ beschrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung Thomas Hufschmidt anlässlich der Veröffentlichung seines Albums Pepila.

Der Pianist und Keyboarder bereiste bereits in den späten 70er Jahren mit lokalen Jazz- und Fusionbands die Bundesrepublik und das benachbarte Ausland.

1986 gründete er die Formation Thomas Hufschmidt & Tyron Park mit Tony Lakatos, Sigi Busch und Jo Thönes. Von 1989 bis 1994 war Hufschmidt Mitglied der Formation Quartet & Brass. Tourneen führten die Band durch Deutschland, Frankreich, England und nach Irland. 1993 begleitete ihn die Band Albert Mangelsdorff auf eine Konzertreise durch Deutschland und Irland. Seit 1987 schreibt Hufschmidt Musiken für verschiedene internationale Film- und Fernsehproduktionen. Der ARD-Zweiteiler Der Leibwächter von Adolf Winkelmann gewinnt 1988 den Adolf Grimme Preis. 1993 wird Thomas Hufschmidt  musikalischer Leiter der Wayne Bartlett Band. Ausgedehnte Gastspielreisen führt diese Formation durch Deutschland, die Niederlande und die Schweiz. Seit 1996 realisiert er verschiedene Big Band-Projekte u. a. mit David Friedman, Kenny Wheeler, Nguyen Le, Uli Beckerhoff oder Norma Winstone.

Seit 1990 ist er Professor für Jazzpiano, Big Band-Leitung und Jazztheorie an der Folkwang Hochschule.